Freitag, 20. Januar 2012
Die Bundesliga erwacht aus dem Winterschlaf, so wie (hoffentlich) auch das Rund-Blog. Monatelanges Schweigen - damit muss es jetzt wieder ein Ende haben.
Gladbach 3 - Bayern 1. Vom Ergebnis her ein kleines Schlachtfest, vom Spiel her einfach geil - ein hässliches Wort für ein schönes Erlebnis, dass nach ein paar Wochen Abstinenz einfach wieder Lust macht auf Fußball.
Freitag, 30. Dezember 2011
Ein Schalker Reservist als Kultfigur
Hans Sarpei ist 35 Jahre alt und steht beim FC Schalke 04 unter Vertrag, auch wenn er bei den Königsblauen selten zum Zug kommt, ist er bei den Fans beliebt und auch Horst Heldt, der Schalker Manager, äußerte sich in Sport Bild lobend über den aus Ghana stammenden Fußballspieler: „Hans ist ein erstklassiger Profi, immer loyal, immer zuverlässig.“
Auch, wenn Hans Sarpei auf dem Fußballplatz selten die Möglichkeit hat Gefahr auszustrahlen, ist er in den letzten Monaten zum „Kult-Kicker“ avanciert. Aber warum sollte Hans Sarpei auch Fußball spielen, wenn er laut Facebook doch „die Glühbirne“ erfunden hat und sowieso „mächtiger ist als Barack Obama.“
Zugegeben die meisten Facebook-Seiten über Hans Sarpei entsprechen wohl nicht der Wahrheit, außer vielleicht eine: „Hans Sarpei hat mehr Seiten, als Bundesligaminuten.“ Aber, wie eine andere Seite so treffend ausdrückt: „Hans Sarpei hat angerufen und gesagt es ist ihm egal“ und das kann es dem Abwehrspieler auch sein, denn nun ist er ein Internetstar.
Der Hype um ihn ist mit dem Kult um Schauspieler Chuck Norris zu vergleichen. Sarpeis Fangemeinde wächst stetig, dabei ist es egal, ob man Anhänger von Schalke 04 ist oder im Grunde gar nichts mit Fußball am Hut hat, Hans Sarpei ist einfach Kult.
Aline Müller
Montag, 28. November 2011
Höchste Zeit, einen Blogeintrag von Marco Heibel aus dem "Aktiven Abseits" vom September zu zu erwähnen.
Mäßiger Start in die Bundesliga-Saison, noch mäßigerer Start in die Champions League – die ersten Fußball-Gurus kommen schon daher und reden vom Absturz des BVB, wahlweise auch davon, dass die Borussia zu grün hinter den Ohren ist oder dass man im Sommer auf dem Transfermarkt mal richtig hätte zulangen sollen. Das ist natürlich Quatsch!
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Vom Ergebnis des Spiels in Freiburg mache Frank Arnesen seine Entscheidung abhängig, ob er zukünftig auch die Aufgaben von Paolo Guerrero im Sturmzentrum des HSV übernehme, hört man aus gewöhnlich gut informierten Kreisen.
Donnerstag, 22. September 2011
Als der Europäische Gerichtshof 1995 die Schadensersatzklage eines gewissen Jean-Marc Bosman zu dessen Gunsten entschied, war wohl den wenigsten Beobachtern die immense Tragweite dieser Entscheidung für den Fußball, aber auch über diesen hinaus klar. Im Recht bzw. in der Politik spricht man in solchen Fällen von der "dynamics of precedent", also der Dynamik des Präzedenzfalls. Eine solche hält ein Sportrechtler auch im derzeitigen Rechtsstreit zwischen Schweizer Zivilkammern und der Uefa um die Europa-League-Teilnahme des FC Thun für möglich. Der Fall, der hierzulande eher weniger Aufmerksamkeit bekommt, könnte darüber entscheiden ob der Fußball und der Sport im Allgemeinen weiterhin auf sein eigenes Rechtssystem zurückgreifen kann, oder sich in Zukunft den nationalen und internationalen Gerichten außerhalb seiner Einflusssphäre unterstellen muss.
Freitag, 16. September 2011
Mittwoch, 14. September 2011
Schalkes größter Star heißt derzeit nicht etwa Raul oder Huntelaar, sonder Hans Sarpei. Der 35-jährige Routinier, noch von Felix Magath nach Gelsenkirchen geholt, erfreut sich seit seines eiskalten Konters auf Alexander Baumjohanns twitter-Frage "Guten Morgen... gibt es was Neues auf Schalke?" mit "Ja, du sollst nach Wolfsburg" bei Magaths Lieblingsmedium Facebook großer Beliebtheit. Hans Sarpei-Gruppen mit unterschiedlichem Lustigkeitsgrad schießen dort derzeit wie Pilze aus dem Boden: Von "Hans Sarpei aktiviert Abwehrkräfte" über "Sei froh das Hans Sarpei ausserhalb von Hogwarts nicht zaubern darf" bis zu "Hans Sarpei fährt schwarz" ist alles dabei. Der Westen kommentiert hölzern: "Mit seiner coolen Art kommt Sarpei bei der Internetgemeinde gut an."
Freitag, 9. September 2011
Das 175. Nordderby ist - verständlicherweise - seit Tagen vorherrschendes Thema zwischen Elbe und Weser. Zur Einstimmung ein schönes Interview, in dem sich die Autoren und Fans Jan Küpper (Werder) und Axel Axel Formeseyn (HSV) nicht ganz ernst gemeint über das älteste Duell der Bundesliga-Geschichte unterhalten.
Donnerstag, 1. September 2011
Merte.
Die Hundertmeterzeit interessiert ja im Fußball nicht so sehr, doch auf den ersten 20 Metern dürfte eine Claudia Roth schneller sein als Merte, dem eine erfolgreiche Zeit auf der Insel (gemeint ist nicht Sylt, Anm. d. Red.) natürlich unbedingt gegönnt sei.
Bayern-Kenner Lennart (7) sagte vor Wochen schon, der FCB habe Rafinha nur zum Jubeln verpflichtet. Und tatsächlich ist Rafinha stets der erste Gratulant.
Achten Sie mal drauf.
Montag, 15. August 2011
Die BVB-Fans hatten es am Samstag in Hoffenheim wahrlich nicht leicht: Beschwerliche Anreise in die Provinz, nur alkoholfreies Bier im Gästeblock, eine der schlimmsten Stadionwürste bundesweit, 0:1 Niederlage gegen den Angstgegner und dann auch noch Störfrequenz-Terror. Im Kampf um die Meinungshoheit in den Bundesligastadien (Fußballhure oder nicht?) greifen "Unbekannte" jetzt also auf Methoden zurück, wie sie zuletzt die Stasi perfektioniert hatte. Gerüchten zu Folge soll RB Leipzig bereits Interesse an Geruchsproben der Dortmunder Ultras bekundet haben.
Sonntag, 31. Juli 2011
Anlässlich des Klassikers in der ersten DFB-Pokal-Runde, RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg, lieferte die SZ einen lesenswerten Artikel über das Geschäftsmodell VW-VfL. Es wird spannend zu sehen sein, wie die Uefa in Zukunft die neue "Financial Fairplay"-Regelung durchzusetzen versuchen wird.
Sonntag, 10. Juli 2011
Lernen von Craig Bellamy: Der walisische Fußballstar, momentan noch ohne Chancen auf Einsätze bei Manchester City unter Vertrag, möchte gerne bei Zweitligist Cardiff City kicken, dafür aber auf keinen Cent seines momentanen Wochengehalts von rund 90.000 Euro verzichten. Eigenwillige Begründung: "Ich habe in Sierra Leone meine eigene Akademie, in der ich 13 Kinder betreue, Tag für Tag. Mein Gehalt ist für sie wichtiger als für mich."
Freitag, 8. Juli 2011
LIEBE AUS ZEITEN DER KOHL-ÄRA
(Schöne, wenn auch womöglich geklaute Idee der "Süddeutschen Zeitung", um Magaths Hang zur Verpflichtung alter Bekannter zu überschreiben)
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