Freitag, 29. Januar 2010 um 01:44
Schadenfreude im Geisterspiel
Schadenfreude im Geisterspiel
Eigentlich schade, dass die Juve-Fans wegen der rassistischen Gesänge gegen Mario Balotelli am Donnerstagabend im Pokal gegen Inter nicht ins Stadion durften.
Mittwoch, 27. Januar 2010 um 11:31
Uli fährt nicht hin
Uli fährt nicht hin
Uli Hoeneß: "Ich fahre da nicht hin. Ich war nie ein großer Freund einer WM in Südafrika oder überhaupt auf dem afrikanischen Kontinent, solange Sicherheitsaspekte nicht zu 100 Prozent geklärt sind."
Dabei hat doch der vergangene Samstag gezeigt, dass nicht einmal auf der Bayern-Bank Sicherheitsaspekte zu 100 Prozent geklärt sind.
Aber vielleicht besinnt sich die FIFA ja trotzdem und sagt das Turnier ab, jetzt wo Hoeneß droht daheim zu bleiben.
Dabei hat doch der vergangene Samstag gezeigt, dass nicht einmal auf der Bayern-Bank Sicherheitsaspekte zu 100 Prozent geklärt sind.
Aber vielleicht besinnt sich die FIFA ja trotzdem und sagt das Turnier ab, jetzt wo Hoeneß droht daheim zu bleiben.
Dienstag, 26. Januar 2010 um 20:15
Ohne Rolfes fahr`n wir zur WM
MS Guerrero
Ohne Rolfes fahr`n wir zur WM
Simon Rolfes wird es nach seiner dritten Knieoperation in der laufenden Saison wohl nicht zur WM in Südafrika schaffen. Das ist ein nicht unerheblicher Verlust, stellt der meist unauffällig agierende Rolfes doch eine der zuverlässigsten Größen in Verein wie Nationamannschaft dar. Auch bei seinen elf Saisoneinsätzen 09/10 zeigte er starke Leistungen. Immerhin: An der öffentlichen Reaktion, nicht nur von Seite des Bundestrainers, zeigt sich auch der gestiegene sportliche Stellenwert von Rolfes. Kein Wunder angesichts der Alternativen: Nachdem Löw Thorsten Frings für immer und ewig in die Verbannung geschickt hat, stellt auch Thomas Hitzlsperger derzeit keine ernsthafte Option dar. Bleibt noch Schweinsteiger. Doch wenn Löw schon Toni Kroos beruft, sollte er auch Rolfes` vereinseigenen "Stellvertreter" mal ins Auge fassen, der zumindest einen Gedanken für die Zukunft wert ist.
So wie es im Moment aussieht, hätte sich der HSV für die Verpflichtung von Ruud van Nistelrooy keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können. Nicht nur, dass zahlreiche stürmende Mitarbeiter der Hanseaten verletzt sind, oder lange Zeit waren - nein, jetzt hängt mit Paolo Guerrero (bisher vier Saisontore) auch noch einer am anderen Ende der Welt fest!
Wegen eines Kreuzbandrisses muss der 26-Jährige derzeit noch pausieren und tut dies in seiner südamerikanischen Heimat Peru. Die Flugangst des Angreifers verhindert allerdings eine Rückkehr in den frostigen Norden Deutschlands. Bereits drei Mal habe Guerrero eine Maschine in Richtung Hamburg bestiegen, diese aber vor dem Start ganz schnell wieder verlassen, heißt es von Seiten des Bundesliga-Dinos.
"Wir haben Teammanager Marinus Bester nach Peru geschickt, damit er sich ein Bild machen kann. Paolo will es noch einmal mit dem Flieger probieren", zitiert das Internetportal transfermarkt.de HSV-Pressesprecher Jörn Wolf. Sollte auch dieser Anlauf scheitern, bleibt nur noch das Schiff. Eine solche Reise würde allerdings rund drei Wochen dauern, und auf einem Frachter ließe es sich eben nicht so gut regenerieren, hadern die Hamburger.
Also heißt es wohl vorläufig abwarten, bis die Aida in Peru ihren Anker auswirft.
Wegen eines Kreuzbandrisses muss der 26-Jährige derzeit noch pausieren und tut dies in seiner südamerikanischen Heimat Peru. Die Flugangst des Angreifers verhindert allerdings eine Rückkehr in den frostigen Norden Deutschlands. Bereits drei Mal habe Guerrero eine Maschine in Richtung Hamburg bestiegen, diese aber vor dem Start ganz schnell wieder verlassen, heißt es von Seiten des Bundesliga-Dinos.
"Wir haben Teammanager Marinus Bester nach Peru geschickt, damit er sich ein Bild machen kann. Paolo will es noch einmal mit dem Flieger probieren", zitiert das Internetportal transfermarkt.de HSV-Pressesprecher Jörn Wolf. Sollte auch dieser Anlauf scheitern, bleibt nur noch das Schiff. Eine solche Reise würde allerdings rund drei Wochen dauern, und auf einem Frachter ließe es sich eben nicht so gut regenerieren, hadern die Hamburger.
Also heißt es wohl vorläufig abwarten, bis die Aida in Peru ihren Anker auswirft.
Montag, 25. Januar 2010 um 11:51
Cristianos Schuldzuweisungen
Cristianos Schuldzuweisungen
Am Wochenende sah Cristiano Ronaldo Rot, weil er Malaga-Verteidiger Patrick Mtiliga im Laufduell mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen hatte. "Unverschämtheit!", "Schande!", fand der Millionen-Kicker hinterher. Und: "Ich wollte ihn auf keinen Fall verletzen. Das war unglücklich, dass ich ihn auf die Nase getroffen habe, weil er nur etwa 1,70 Meter groß ist. Wäre er ein wenig größer, hätte ich ihn auf die Brust getroffen." Und schwups - waren es zwei Sündenböcke.
Samstag, 23. Januar 2010 um 19:16
Schicksalsspiel?
Schicksalsspiel?
"Schicksal ist Haiti und nicht die Frage, ob ein Bundesliga-Trainer entlassen wird."
Richtig so, Armin Veh.
Richtig so, Armin Veh.
Freitag, 22. Januar 2010 um 15:10
Nukleare Transferspieler
Nukleare Transferspieler
Durch Nürnberg zu laufen, macht momentan keinen Spaß. Denn die Stadt scheint mit "Areva"-Plakaten zugekleistert zu sein. Dort ist dann meist ein Mitarbeiter des Nuklear-Konzerns zu sehen, dessen linke Kopfhälfte seriös aussehen soll, während die rechte mit FCN-Farben bemalt ist. Und darunter stehen sinnfreie Sätze wie "Bei Areva: Warentransfers regeln" (links) und "Beim Club: Transferspieler begrüßen" (rechts).
Abgesehen davon, dass die außerdem enthaltene Aussage "Areva entwickelt und baut umweltfreundliche Kraftwerke" für einen AKW-Experten leicht nach "und der Club wird Meister" klingt: Was ist ein Transferspieler? Ist damit eine Fußballklubverpflichtung gemeint? Oder ein angehender Torschützenmeister? Oder einfach nur Christian Vieri?
Abgesehen davon, dass die außerdem enthaltene Aussage "Areva entwickelt und baut umweltfreundliche Kraftwerke" für einen AKW-Experten leicht nach "und der Club wird Meister" klingt: Was ist ein Transferspieler? Ist damit eine Fußballklubverpflichtung gemeint? Oder ein angehender Torschützenmeister? Oder einfach nur Christian Vieri?
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 12:24
Mit Betonung auf kann

"Slomka kann auch eiskalt sein", titelte nicht nur der kicker nach der Vorstellung des neuen 96-Chefs. Seine Expertenurteile auf der UEFA-Website lassen da anderes vermuten.
Mit Betonung auf kann

"Slomka kann auch eiskalt sein", titelte nicht nur der kicker nach der Vorstellung des neuen 96-Chefs. Seine Expertenurteile auf der UEFA-Website lassen da anderes vermuten.
Montag, 18. Januar 2010 um 22:19
Haiti
Tribünenutopien
Haiti
Zweiter Saisonsieg, acht Punkte Rückstand auf Platz 16, und die Hertha-Fans singen in bester Laune: "Hey, das geht ab - die Hertha steigt niemals ab!"
Richtig so! Die Bundesliga braucht solch irritierende Utopien. Wer wird folgen? Vielleicht Stuttgart-Fans, die von tiefem Glück beseelt "Deutscher Meister wird nur der VfB" anstimmen? Oder doch der neue Leverkusener Partykracher "Wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot"?
Richtig so! Die Bundesliga braucht solch irritierende Utopien. Wer wird folgen? Vielleicht Stuttgart-Fans, die von tiefem Glück beseelt "Deutscher Meister wird nur der VfB" anstimmen? Oder doch der neue Leverkusener Partykracher "Wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot"?
Sonntag, 17. Januar 2010 um 17:39
Schön, dass wieder Fußball ist
Schön, dass wieder Fußball ist
Da wurde in der Winterpause im feinen Dubai residiert und trainiert, wobei das Hauptthema dieses Mannschaftsausflugs nicht die große Aufholjagd nach der Pause oder vielversprechende Verstärkungen aus dem Ausland waren.
Nein! Vielmehr ging es - wiedereinmal - um die in Bremen schon fast zur Gewohnheit gewordenen Frage: Bleibt er, oder geht er doch nach München?
Nein, nein... all dieses Wirr-Warr um seine Person würde den Filigran-Techniker keineswegs bei der Ausübung seiner Arbeit beeinflussen... völlig ausgeschlossen! Die Konzentration würde im Moment nur bei Werder Bremen liegen, ließ die große WM-Hoffnung selbst verlauten.
Vor dem Hintergrund all dieser schlauen und fundierten Aussagen, verwundert es den gemeinen Fan dann allerdings doch, was er gestern in Frankfurt zu sehen bekam.
Nein! Vielmehr ging es - wiedereinmal - um die in Bremen schon fast zur Gewohnheit gewordenen Frage: Bleibt er, oder geht er doch nach München?
Nein, nein... all dieses Wirr-Warr um seine Person würde den Filigran-Techniker keineswegs bei der Ausübung seiner Arbeit beeinflussen... völlig ausgeschlossen! Die Konzentration würde im Moment nur bei Werder Bremen liegen, ließ die große WM-Hoffnung selbst verlauten.
Vor dem Hintergrund all dieser schlauen und fundierten Aussagen, verwundert es den gemeinen Fan dann allerdings doch, was er gestern in Frankfurt zu sehen bekam.
Donnerstag, 14. Januar 2010 um 10:55
Schade um die Karrieren

War der Fall Kuranyi denn nicht Warnung genug? Foto:dpa
Schade um die Karrieren

War der Fall Kuranyi denn nicht Warnung genug? Foto:dpa
Sonntag, 10. Januar 2010 um 23:04
Africa Cup
Nach der WM ist vor der WM

Termin zum Vormerken: die Obdachlosen-WM im September 2010 in Rio. Teilnehmende Teams: 64 aus fünf Kontinenten. Titelverteidiger: Ukraine. Zweiter in der aktuellen Weltrangliste: Portugal vor Brasilien.
Noch viel wichtiger ist aber: 70 Prozent der Spieler/innen, die bislang bei dem seit 2003 jährlich ausgetragenen Turnier dabei waren, berichten von einem wesentlichen Lebenswandel!
Africa Cup
Der Anschlag auf die togolesische Nationalmannschaft im Vorfeld des Africa Cups ist ein schreckliches Ereignis, keine Frage. Doch zeichnen sich die Kritiker, die jetzt auf den Plan treten und die Sicherheit der WM in Südafrika in Frage stellen, allenfalls durch ihre Arroganz aus. Angola ist nicht gleich Südafrika, Afrika nicht gleich Afrika, zwischen Luanda und Johannisburg liegen mehrere tausend Kilometer. Es geht dabei auch um den sogenannten „Afro-Pessimismus“, der Vorfall torpediert die (zugegebenermaßen übertriebenen) Hoffnungen der Afrikaner, den ewigen Zweifeln an ihrem Kontinent endlich ein Ende setzen zu können bereits im Januar dieses für sie so bedeutenden Jahres.
Man kann den Funktionären Unfähigkeit vorwerfen und man darf die Frage stellen, warum ausgerechnet in der Exklave Cabinda gespielt werden muss. Doch eines sollte man darüber nicht vergessen: Angola steckt in einem überwunden geglaubten Bürgerkrieg, Südafrika dagegen hat ein Kriminalitätsproblem. Das muss man so hinnehmen, den Afrikanern in ihrer Gesamtheit aber die Fähigkeit zur Organisation einer WM abzusprechen ist mehr als arrogant.
Bleibt nur, sich dem Spiel an sich zuzuwenden und dem Africa Cup die Aufmerksamkeit zu schenken, die er zweifellos verdient.
Man kann den Funktionären Unfähigkeit vorwerfen und man darf die Frage stellen, warum ausgerechnet in der Exklave Cabinda gespielt werden muss. Doch eines sollte man darüber nicht vergessen: Angola steckt in einem überwunden geglaubten Bürgerkrieg, Südafrika dagegen hat ein Kriminalitätsproblem. Das muss man so hinnehmen, den Afrikanern in ihrer Gesamtheit aber die Fähigkeit zur Organisation einer WM abzusprechen ist mehr als arrogant.
Bleibt nur, sich dem Spiel an sich zuzuwenden und dem Africa Cup die Aufmerksamkeit zu schenken, die er zweifellos verdient.

(Quelle: www.homelessworldcup.org)
Termin zum Vormerken: die Obdachlosen-WM im September 2010 in Rio. Teilnehmende Teams: 64 aus fünf Kontinenten. Titelverteidiger: Ukraine. Zweiter in der aktuellen Weltrangliste: Portugal vor Brasilien.
Noch viel wichtiger ist aber: 70 Prozent der Spieler/innen, die bislang bei dem seit 2003 jährlich ausgetragenen Turnier dabei waren, berichten von einem wesentlichen Lebenswandel!
Donnerstag, 7. Januar 2010 um 14:17
In bester Erinnerung
In bester Erinnerung
Zugegeben, der Beitrag von Frank Goosen über den brasilianischen Fußballer Edu, der ehemals für Goosens Stammverein, den VfL Bochum, die Stiefel schnürte, ist schon etwas älter, gewinnt allerdings durch den Wechsel des Mittelfeldspielers zum FC Schalke 04 wieder an Aktualität. Schon verwunderlich, dass ausgerechnet das DSF diesen wertvollen sowie geistreichen Mitschnitt aus der Archivkiste kramte, um das staubtrockene Format "Bundesliga aktuell" etwas aufzumöbeln.
(Seite 1 von 2, insgesamt 17 Einträge)
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Mo, 06.09.2010 18:04
Ich hatte das Interview auch gelesen - und musste erst [...]