
Osnabrücks Pierre „Piero“ de Wit wiederlegt gleich zwei ausgelutschte Vorurteile gegen die kickende Zunft. Die Leihgabe von Bayer Leverkusen beweist, dass (a.) Fußballer doch was im Kopf haben und (b.) sich ohne Bedenken der Musik widmen sollten.
Die aufstrebende Formation „Rezes“ erkannte das Talent des 19-Jährigen und sicherte sich seine Dienste als
Songwriter. Mit Textpassagen wie „Sie erzählte wie ihr Name ist und sagte „Ich will fic*** und nochmal ein Kiss“, wird der Chart-Durchbruch wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Es ist die Sprache der Straße, die Piero in seiner völkerverbindenden Lyrik verarbeitet. Zeilen wie „Willst du denn das spüren, wie man danach so fühlt“, sprechen die verschiedensten kulturrellen Kreise in Deutschland an, niemand wird in der Poesie des jungen Mittelfeldstrategen ausgeschlossen.
De Wits Zukunft sieht rosig aus. Denn falls es mit der großen Karriere auf dem grünen Rasen oder in den Hitparaden nicht klappen sollte, bleibt ja noch immer der sichere Titelgewinn beim „Lukas Podolski Look-A-Like Contest“.
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