Donnerstag, 2. September 2010 um 01:56
Keinem weh tun
Keinem weh tun
Ganz Diplomat hat sich Bundestrainer Jogi Löw die wohl salomonischte Lösung in der K-Frage überlegt. Ballack bleibt Capitano, Lahm ist sein Stellvertreter. Angesichts der aktuellen Personalpolitik in der Nationalmannschaft muss allerdings die Frage erlaubt sein, ob Löw seine alte Nummer 13 überhaupt nochmal nominiert. Für den Start in die EM-Qualifikation ist Ballack jedenfalls raus. Und generell sieht Löw die Variante mit Schweinsteiger und Khedira als Doppelsechs im Moment als beste an. Sätze wie "Ich hoffe und glaube, dass Michael wieder in die Verfassung kommt, in der wir ihn alle kennen - dann kann er die Mannschaft wieder verstärken", klingen zwar nach Rückkehr. Auf der anderen Seite sieht zurzeit alles nach einem stillen, leisen und vor allem traurigen Ende von Ballacks Zeit im Bundestrikot aus.
Sonntag, 29. August 2010 um 12:31
Welcome back

Er ist also wieder da. Dieter Hoeneß hat es geschafft und der Bundesliga ihren wohl spektakulärsten Spieler seit Jay Jay Okocha zurückgebracht: Diego ist jetzt Wolfsburger. Gleich bei seinem Debüt im Wolfspelz zeigte der kleine Brasilianer - zumindest in der ersten Halbzeit - dass er für die Niedersachsen, ja eigentlich für die ganze Liga, eine Bereicherung darstellt. In Bremen ist man hingegen noch unsicher: Lachen oder weinen?
Gleich die erste Szene der grün-weißen Nummer 28, die die Sportschaumacher am Samstagabend über den Sender flimmern ließen, hätte bezeichnender kaum sein können. Ein bloßer Pass - hinter dem Standbein gespielt - und auch dem letzten Fan in der VfL-Arena dürfte klar geworden sein, dass er sich in der kommenden Zeit auf derartige Kabinettstückchen einstellen darf. Kurze Zeit später dann Diegos erstes Saisontor, sein 39. Bundesliga-Treffer. Dass die Wolfsburger einen sichergeglaubten Sieg am Ende tatsächlich noch aus der Hand gaben, trübt zwar das Diego-Debüt, einen neuen Liebling hatten die Fans zu diesem Zeitpunkt aber schon lange gefunden.
In Bremer Weserstadion wurde vielen die Rückkehr des Verflossenen erst in der 30. Minute so richtig bewusst. Mittels Anzeigetafel waren zuvor bereits die beiden Treffer von Edin Dzeko mitgeteilt worden - Dzeko, Diego - beim flüchtigen Blick auf die LED-Wand dürfte so manchen ein ungutes Gefühl beschlichen haben. Sollte der Spieler, dem eine ganze Hansestadt zu Füßen lag, tatsächlich für einen anderen deutschen Verein treffen, auch dessen Fans derart verzücken? Sollte er.
Dabei hat der Ballvirtuose einen ganz klaren Auftrag: Er soll Glanz in die triste Wolfsburger Hütte bringen. Trotz Meisterschaft in der Saison 2008/2009 hat es der Verein bis heute nicht geschafft, sein Graues-Maus-Image abzulegen. Dank Hauptsponsor VW können in Zukunft Spieler wie Mandzukic (Ablöse: 7 Millionen Euro), Kjaer (12 Millionen) und eben Diego (15,5 Millionen) dabei mithelfen, dass die Niedersachsen in der Ligaspitze ankommen.
Für Werder-Fans hat es hingegen traurige Tradition, dass die Besten irgendwann wechseln. Diego gegenüber hegt man an der Weser allerdings keinen Groll - im Gegenteil. Die Tatsache, dass ein großer Automobilhersteller das nötige Geld für die Rückkehr des Brasilianers locker gemacht hat, stößt so manchem aber doch übel auf. "Neureich" ist in diesem Zusammenhang ein häufig verwendetes Wort.
Da hatte es schon stark ironische Züge, als in der Halbzeitpause eine handvoll Balljungen ein riesiges rundes Banner im Mittelkreis des Weserstadions entrollten. Darauf zu sehen: Ein großes V und ein großes W.
Welcome back

Er ist also wieder da. Dieter Hoeneß hat es geschafft und der Bundesliga ihren wohl spektakulärsten Spieler seit Jay Jay Okocha zurückgebracht: Diego ist jetzt Wolfsburger. Gleich bei seinem Debüt im Wolfspelz zeigte der kleine Brasilianer - zumindest in der ersten Halbzeit - dass er für die Niedersachsen, ja eigentlich für die ganze Liga, eine Bereicherung darstellt. In Bremen ist man hingegen noch unsicher: Lachen oder weinen?
Gleich die erste Szene der grün-weißen Nummer 28, die die Sportschaumacher am Samstagabend über den Sender flimmern ließen, hätte bezeichnender kaum sein können. Ein bloßer Pass - hinter dem Standbein gespielt - und auch dem letzten Fan in der VfL-Arena dürfte klar geworden sein, dass er sich in der kommenden Zeit auf derartige Kabinettstückchen einstellen darf. Kurze Zeit später dann Diegos erstes Saisontor, sein 39. Bundesliga-Treffer. Dass die Wolfsburger einen sichergeglaubten Sieg am Ende tatsächlich noch aus der Hand gaben, trübt zwar das Diego-Debüt, einen neuen Liebling hatten die Fans zu diesem Zeitpunkt aber schon lange gefunden.
In Bremer Weserstadion wurde vielen die Rückkehr des Verflossenen erst in der 30. Minute so richtig bewusst. Mittels Anzeigetafel waren zuvor bereits die beiden Treffer von Edin Dzeko mitgeteilt worden - Dzeko, Diego - beim flüchtigen Blick auf die LED-Wand dürfte so manchen ein ungutes Gefühl beschlichen haben. Sollte der Spieler, dem eine ganze Hansestadt zu Füßen lag, tatsächlich für einen anderen deutschen Verein treffen, auch dessen Fans derart verzücken? Sollte er.
Dabei hat der Ballvirtuose einen ganz klaren Auftrag: Er soll Glanz in die triste Wolfsburger Hütte bringen. Trotz Meisterschaft in der Saison 2008/2009 hat es der Verein bis heute nicht geschafft, sein Graues-Maus-Image abzulegen. Dank Hauptsponsor VW können in Zukunft Spieler wie Mandzukic (Ablöse: 7 Millionen Euro), Kjaer (12 Millionen) und eben Diego (15,5 Millionen) dabei mithelfen, dass die Niedersachsen in der Ligaspitze ankommen.
Für Werder-Fans hat es hingegen traurige Tradition, dass die Besten irgendwann wechseln. Diego gegenüber hegt man an der Weser allerdings keinen Groll - im Gegenteil. Die Tatsache, dass ein großer Automobilhersteller das nötige Geld für die Rückkehr des Brasilianers locker gemacht hat, stößt so manchem aber doch übel auf. "Neureich" ist in diesem Zusammenhang ein häufig verwendetes Wort.
Da hatte es schon stark ironische Züge, als in der Halbzeitpause eine handvoll Balljungen ein riesiges rundes Banner im Mittelkreis des Weserstadions entrollten. Darauf zu sehen: Ein großes V und ein großes W.
Mittwoch, 25. August 2010 um 15:05
Ich hab's kommen sehen
Eines ist sicher: Fredi Bobic hätte diesen Ball eleganter verwertet.
Ich hab's kommen sehen
Eines ist sicher: Fredi Bobic hätte diesen Ball eleganter verwertet.
Montag, 23. August 2010 um 19:39
Panini-Legenden (6)

Kevin Keegan
Position: Stürmer
Geburtstag: 14.02.1951
Größe: 170 cm
Gewicht: 67 kg
Erfolge als Spieler
Champions League: 1× Platz zwei, 1980 mit Hamburger SV
Bundesliga: 1× Deutscher Meister, 1979 mit Hamburger SV
1× Platz zwei, 1980 mit Hamburger SV
Erfolge als Trainer
Premier League: 1× Platz acht, 2005 mit Manchester City
1× Platz neun, 2003 mit Manchester City
Panini-Legenden (6)

Kevin Keegan
Position: Stürmer
Geburtstag: 14.02.1951
Größe: 170 cm
Gewicht: 67 kg
Erfolge als Spieler
Champions League: 1× Platz zwei, 1980 mit Hamburger SV
Bundesliga: 1× Deutscher Meister, 1979 mit Hamburger SV
1× Platz zwei, 1980 mit Hamburger SV
Erfolge als Trainer
Premier League: 1× Platz acht, 2005 mit Manchester City
1× Platz neun, 2003 mit Manchester City
Montag, 16. August 2010 um 21:08
Frisur: Identisch
Frisur: Identisch
Wenn der sportliche Erfolg ausbleibt, schrumpft auch die Popularität allmählich. Diese gleichermaßen zutreffende wie einfache Binsenweißheit konnte Bayern-Stürmer Mario Gomez im Pokalspiel gegen Germania Windeck einmal mehr am eigenen Leib erfahren. Als der 25-Jährige in der 60. Minute für Miroslav Klose in die Partie kam, musste der Stadionsprecher schon ganz genau hinsehen - war sich dann aber doch sicher und verkündete: "Neu im Spiel bei den Bayern ist nun Danijel Pranjic."
Donnerstag, 12. August 2010 um 20:36
Rendezvous mit dem Verflossenen
Rendezvous mit dem Verflossenen
Als Werder-Fan kann man bei den aktuellen Entwicklungen auf dem Transfermarkt nur still und leise vor sich hinweinen. Diego bei einem anderen deutschen Verein? Das ist in etwa so, als würde die Ex-Freundin mit dem neureichen Schnösel (Wolfsburg) oder mit dem unbeliebten Einzelgänger, den keiner mag, außer er selbst (Schalke), rummachen.
Noch zu frisch sind die Erinnerungen an die glückliche, gemeinsame Zeit. Unvergessen Diegos 63,5-Meter-Tor gegen Aachen, seine Ballannahme mit dem Rücken gegen Eintracht Frankfurt oder der Hammer unter die Latte, der selbst den allmächtigen Olli Kahn im Bayern Tor alt aussehen ließ.
Diese Momente des diegoesken Glücks sollen in Zukunft womöglich anderen Fans in deutschen Stadien zugute kommen? Allein der Gedanke schmeckt schon nach Betrug, nach Verrat, nach Hochverrat. Richtig übel nehmen könnte man es dem kleinen Brasilianer allerdings nicht. Zu schön war die Zeit.
Es wird interessant zu sehen, ob sich im nächsten Jahr, wenn Mesut Özil Arsenal, Man U, Barca, Real oder Chelsea in Richtung Hannover 96 verlässt, ähnliche Gefühle in der Bremer Fan-Seele regen. Vermutlich nicht.
Noch zu frisch sind die Erinnerungen an die glückliche, gemeinsame Zeit. Unvergessen Diegos 63,5-Meter-Tor gegen Aachen, seine Ballannahme mit dem Rücken gegen Eintracht Frankfurt oder der Hammer unter die Latte, der selbst den allmächtigen Olli Kahn im Bayern Tor alt aussehen ließ.
Diese Momente des diegoesken Glücks sollen in Zukunft womöglich anderen Fans in deutschen Stadien zugute kommen? Allein der Gedanke schmeckt schon nach Betrug, nach Verrat, nach Hochverrat. Richtig übel nehmen könnte man es dem kleinen Brasilianer allerdings nicht. Zu schön war die Zeit.
Es wird interessant zu sehen, ob sich im nächsten Jahr, wenn Mesut Özil Arsenal, Man U, Barca, Real oder Chelsea in Richtung Hannover 96 verlässt, ähnliche Gefühle in der Bremer Fan-Seele regen. Vermutlich nicht.
Montag, 9. August 2010 um 19:31
So geht's auch
Der Mexikaner Javier Hernandez, alias Chicharito, erzielt das 2:0 (76.) für Manchester United gegen den FC Chelsea im englischen Ableger des Super-Cup-Finals.
So geht's auch
Der Mexikaner Javier Hernandez, alias Chicharito, erzielt das 2:0 (76.) für Manchester United gegen den FC Chelsea im englischen Ableger des Super-Cup-Finals.
Samstag, 7. August 2010 um 22:47
Zahlenwerk
Zahlenwerk
Kaum war das entsprechende Los in Nyon aus dem Topf gezogen, setzte eine große Flut aus Zahlen, Daten und Fakten in der Vorberichterstattung rund um das Duell zwischen Werder Bremen und Sampdoria Genua ein. Ein kleiner Auszug:
1. Die Italiener stehen den Bremern vor deren siebten Champions-League-Teilnahme im Weg.
2. Sampdoria wurde in der vergangenen Saison Vierter in der Serie A, Werder Dritter in der Bundesliga.
3. Für Werder ist es die 26.Europapokal-Saison seit 1961.
4. Genua war 1991 italienischer Meister.
5. Beide Mannschaften haben zuvor noch nie (also null mal) gegeneinander gespielt.
Bei allem Verständnis für Statistik-Liebhaber - durch eine solche Berichterstattung geraten die weitaus brisanteren Zahlen leider etwas in den Hintergrund.
1. 26 Zollbeamte untersuchten jüngst die Baustelle Bremer Weserstadion.
2. Gleich zwei am Ausbau beteiligte Unternehmen wurden der Schwarzarbeit überführt.
3. Es gab eine Festnahme wegen Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts,
4. vier Verfahren wegen Verstoßes gegen die Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten,
5. vier Verdachtsfälle von Arbeitsaufnahme ohne Arbeitserlaubnis,
6. zwei Verdachtsfälle von Mindestlohnverstößen
7. und sieben Fälle von möglicher Scheinselbstständigkeit.
1. Die Italiener stehen den Bremern vor deren siebten Champions-League-Teilnahme im Weg.
2. Sampdoria wurde in der vergangenen Saison Vierter in der Serie A, Werder Dritter in der Bundesliga.
3. Für Werder ist es die 26.Europapokal-Saison seit 1961.
4. Genua war 1991 italienischer Meister.
5. Beide Mannschaften haben zuvor noch nie (also null mal) gegeneinander gespielt.
Bei allem Verständnis für Statistik-Liebhaber - durch eine solche Berichterstattung geraten die weitaus brisanteren Zahlen leider etwas in den Hintergrund.
1. 26 Zollbeamte untersuchten jüngst die Baustelle Bremer Weserstadion.
2. Gleich zwei am Ausbau beteiligte Unternehmen wurden der Schwarzarbeit überführt.
3. Es gab eine Festnahme wegen Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts,
4. vier Verfahren wegen Verstoßes gegen die Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten,
5. vier Verdachtsfälle von Arbeitsaufnahme ohne Arbeitserlaubnis,
6. zwei Verdachtsfälle von Mindestlohnverstößen
7. und sieben Fälle von möglicher Scheinselbstständigkeit.
Samstag, 31. Juli 2010 um 11:46
Der achte im Bunde
Der achte im Bunde
Mit Sami Khedira wechselt nun also der achte Deutsche zu den Galaktischen aus Madrid. Damit reiht sich der 23-Jährige in eine Liste äußerst klangvoller Namen ein. Bleibt nur zu hoffen, dass Khedira in Madrid eher den Stieleke gibt als den Metzelder.
Deutsche Fußballer bei Real Madrid
1. Günter Netzer (1973 bis 1976): 85 Spiele, neun Tore.
2. Paul Breitner (1974 bis 1977): 84 Spiele, zehn Tore.
3. Uli Stieleke (1977 bis 1985): 215 Spiele, 41 Tore.
4. Bernd Schuster (1988 bis 1990): 62 Spiele, 13 Tore,
Real-Trainer in der Saison 07/08.
5. Bodo Illgner (1996 bis 2001): 91 Spiele.
6. Jupp Heynckes, Real-Trainer in der Saison 97/98.
7. Christoph Metzelder (2007 bis 2010): 23 Spiele.
8. Sami Khedira (ab 2010).
Deutsche Fußballer bei Real Madrid
1. Günter Netzer (1973 bis 1976): 85 Spiele, neun Tore.
2. Paul Breitner (1974 bis 1977): 84 Spiele, zehn Tore.
3. Uli Stieleke (1977 bis 1985): 215 Spiele, 41 Tore.
4. Bernd Schuster (1988 bis 1990): 62 Spiele, 13 Tore,
Real-Trainer in der Saison 07/08.
5. Bodo Illgner (1996 bis 2001): 91 Spiele.
6. Jupp Heynckes, Real-Trainer in der Saison 97/98.
7. Christoph Metzelder (2007 bis 2010): 23 Spiele.
8. Sami Khedira (ab 2010).
Dienstag, 27. Juli 2010 um 13:01
Seelische Grausamkeiten

"Ans Kopfball-Pendel kann ich die nächsten Tage erstmal nicht..."
Sehr vernünftig, Uwe Seeler.
Seelische Grausamkeiten

"Ans Kopfball-Pendel kann ich die nächsten Tage erstmal nicht..."
Sehr vernünftig, Uwe Seeler.
Sonntag, 18. Juli 2010 um 10:23
So jung kommen wir nicht mehr zusammen
Dass Mesut Özil in Bremen einen Rentenvertrag unterschreibt, war schon vor der WM höchstens Wunschdenken der Grün-Weißen Fans und Geschäftsführung. So wie es aktuell aussieht, wird der Filigrantechniker der Weser bereits in diesem Sommer den Rücken kehren. Bei möglichen Angeboten von Real oder Barca dürfte Werders Ablösegrenze relativ schnell erreicht sein. Angesichts der geschätzten 27 Millionen Euro Marktwert, auf die es der 21-Jährige durch die starken Auftritte in Südafrika bringt, bleibt dem Verein auch keine andere Wahl: Verkaufen. Geld einstreichen. Und den nächsten Herzog, Micoud, Diego, Özil aus dem Hut zaubern.
So jung kommen wir nicht mehr zusammen
Dass Mesut Özil in Bremen einen Rentenvertrag unterschreibt, war schon vor der WM höchstens Wunschdenken der Grün-Weißen Fans und Geschäftsführung. So wie es aktuell aussieht, wird der Filigrantechniker der Weser bereits in diesem Sommer den Rücken kehren. Bei möglichen Angeboten von Real oder Barca dürfte Werders Ablösegrenze relativ schnell erreicht sein. Angesichts der geschätzten 27 Millionen Euro Marktwert, auf die es der 21-Jährige durch die starken Auftritte in Südafrika bringt, bleibt dem Verein auch keine andere Wahl: Verkaufen. Geld einstreichen. Und den nächsten Herzog, Micoud, Diego, Özil aus dem Hut zaubern.
Donnerstag, 15. Juli 2010 um 19:53
Karla Kick

Beruhigend, dass die Frauen es auch nicht besser können.
Karla Kick

Beruhigend, dass die Frauen es auch nicht besser können.
Montag, 12. Juli 2010 um 15:28
So nah dran
So nah dran
Bester Jungspieler, Torschützenkönig - viel besser hätte die WM für Jungstar Thomas Müller nun wirklich nicht laufen können. Kleiner Schönheitsfehler: Der Griff an die Welt-Trophäe blieb dem Münchener am Ende verwehrt.
Sonntag, 11. Juli 2010 um 19:55
Der Tag, an dem Günter ging

Richtig dramatisch und anrührend wurde es in der ARD gestern Abend erst lange nach dem Schlusspfiff.
Als Franz Beckenbauer vom Gebrüder-Grimm-Preis sprach und Delling & Netzer mit "das beste was das deutsche Sportfernsehen zu bieten hat" für kurze Zeit zu sich auf den Lichtgestalten-Olymp ließ, war klar: Heute geht etwas zu Ende.
Nicht die WM, nein. Die ist seit dem verlorenen Halbfinale gegen Spanien ohnehin schon lange vorbei.
13 Jahre Gerhard und Günter - Schluss und Aus. Da ließ es sich selbst der akutvergrippte Bundestrainer nicht nehmen, danke zu sagen. Das hochdekorierte Duo aus Moderator und Experte gehört also der Vergangenheit an. Nicht immer waren ihre Analysen treffend, die Einschätzungen oft grundverkehrt. Auch das phasenweise choreografiert wirkende Angezicke hat sich über die Jahre abgenutzt.
Beim Blick auf die anderen Gespanne á la Kahtrin & Kahn, Jauch & Kloppo sowie Beckmann und Scholl bleibt am Ende aber nur eines: Die Frage, wer es bitteschön in Zukunft besser machen soll?
Der Tag, an dem Günter ging

Richtig dramatisch und anrührend wurde es in der ARD gestern Abend erst lange nach dem Schlusspfiff.
Als Franz Beckenbauer vom Gebrüder-Grimm-Preis sprach und Delling & Netzer mit "das beste was das deutsche Sportfernsehen zu bieten hat" für kurze Zeit zu sich auf den Lichtgestalten-Olymp ließ, war klar: Heute geht etwas zu Ende.
Nicht die WM, nein. Die ist seit dem verlorenen Halbfinale gegen Spanien ohnehin schon lange vorbei.
13 Jahre Gerhard und Günter - Schluss und Aus. Da ließ es sich selbst der akutvergrippte Bundestrainer nicht nehmen, danke zu sagen. Das hochdekorierte Duo aus Moderator und Experte gehört also der Vergangenheit an. Nicht immer waren ihre Analysen treffend, die Einschätzungen oft grundverkehrt. Auch das phasenweise choreografiert wirkende Angezicke hat sich über die Jahre abgenutzt.
Beim Blick auf die anderen Gespanne á la Kahtrin & Kahn, Jauch & Kloppo sowie Beckmann und Scholl bleibt am Ende aber nur eines: Die Frage, wer es bitteschön in Zukunft besser machen soll?
(Seite 1 von 10, insgesamt 142 Einträge)
» nächste Seite



Mo, 06.09.2010 18:04
Ich hatte das Interview auch gelesen - und musste erst [...]