Samstag, 14. August 2010 um 01:44
Champions-Lied
Champions-Lied
Alle paar Tage wird ein überdimensionierter Pokal überreicht, dann der Einheitskonfettiregen (wer macht das eigentlich alles wieder weg?), das unsägliche Champions-Lied von Queen...: Beginnt die Saison gerade oder endet sie? Ich habe den Überblick verloren.
Freitag, 25. Juni 2010 um 08:39
Heldt macht den Ljuboja
Heldt macht den Ljuboja
Auch abseits der WM tut sich Erstaunliches. Horst Heldt erklärte, er fühle sich beim VfB Stuttgart "unterbezahlt". Interessante Meinung, ein Jahr, nachdem man seinen Vertrag um vier Jahre verlängert hat. Aber im Schwabenland weiß Gott keine neue Verhaltensweise: Mit Danijel Ljuboja hat Heldt ja auch schon Bekanntschaft gemacht - und sich offenbar inspirieren lassen.
Montag, 21. Juni 2010 um 10:02
Norbert Vidal und Albert von Bergen
Norbert Vidal und Albert von Bergen
Chile gegen Schweiz - okay, der Schiedsrichter war schlecht. Vielleicht weil er fälschlicherweise auf die Arbeit mit Fußballspielern vorbereitet war. Stattdessen sollte er Schauspielleistungen beurteilen, wie so oft bei WMs. Vidal und von Bergen waren gut, aber an den guten alten Rivaldo von 2002 kamen sie dann doch nicht ran. Aus nostalgischen Gründen hier nochmal das Bildmaterial:
Montag, 14. Juni 2010 um 18:05
Vuvuzela-Nachtrag
Vuvuzela-Nachtrag
Übrigens in Sachen Vuvuzela (die Dinger, die in Deutschland außer Béla Réthy inzwischen jeder kennt): Wer in Auto-Korsos hupend durch die Innenstädte fährt und das für stimmungsvoll hält, sollte sich künftig mit Kritik am Stadion-Getröte zurückhalten.
Sonntag, 13. Juni 2010 um 15:50
Ausgerechnet Afrika
Ausgerechnet Afrika
Was haben sie erwartet, die Medien, die Zuschauer, die "Fans"? Stadien voller gut gelaunter Weißer mit Deutschland-Fahne und Bratwurst? "Steht auf, wenn ihr Deutsche seid"-Gesänge bis ins Wohnzimmer? Freundliche, deutsche Polizisten auf den achtspurigen Zufahrtswegen, die jede Vuvuzela einkassieren? Farbenfrohe Choreografien des Fanclub Nationalmannschaft?
Meldungen aus Rustenburg vor dem England-USA-Spiel am Samstagabend: Verkehrschaos! Kilometerlange Staus! Völlig überforderte Ordner! Nur eine einzige Zufahrtsstraße! Da kann man jetzt das machen, was anscheinend die Mehrzahl der Medien für korrekt hält, und sich in seiner War-ja-klar-dass-das-diese-Südafrikaner-nicht-auf-die-Reihe-kriegen-Bestätigung suhlen. Oder aber man denkt einfach an die zahlreichen Bundesligaspiele aus vergangenen Monaten, die "aufgrund des hohen Zuschauerandrangs" 15 Minuten später beginnen mussten.
Kommentare aus eilig gegründeten Anti-Vuvuzela-Gruppen im Internet laut Spiegel online: "Nach 20 Minuten ausgeschaltet wegen des Tons!" - "Tinitus, Kopfschmerzen!" - "Durch diese Drecksdinger kommt überhaupt keine Stimmung aus dem Stadion rüber!" - "Da wird jede Stimmung und sämtliche Emotion auf den Rängen gekillt. 90 Minuten lang nur öööööööö." Da kann man jetzt Fernsehanstalten anrufen, den Ton ausschalten oder von der WM auf deutschem Boden träumen. Oder aber man fragt sich, wie viele Emotionen 90-minütige "Schland, Schland"-Rufe wohl bei anderen Fans auslösen.
Klar, König Lionel Messis Klage - "Es ist unmöglich sich mitzuteilen, wenn man wie taub ist" - kann man vor dem Fernseher nicht beurteilen. Und auch Kollege Javier Mascherano hat Recht, wenn er sagt, "Fußball ist auch Kommunikation". Aber verwirrten Zuschauern, die laut ARD-Teamchef Bertram Bittel anfangs angerufen und gefragt haben, "ob wir da einen Störton haben", bleibt nur zu empfehlen: einfach wieder umschalten zu "Volle Kanne" (ZDF). Oder "Ausgerechnet Afrika" (RTL).
Meldungen aus Rustenburg vor dem England-USA-Spiel am Samstagabend: Verkehrschaos! Kilometerlange Staus! Völlig überforderte Ordner! Nur eine einzige Zufahrtsstraße! Da kann man jetzt das machen, was anscheinend die Mehrzahl der Medien für korrekt hält, und sich in seiner War-ja-klar-dass-das-diese-Südafrikaner-nicht-auf-die-Reihe-kriegen-Bestätigung suhlen. Oder aber man denkt einfach an die zahlreichen Bundesligaspiele aus vergangenen Monaten, die "aufgrund des hohen Zuschauerandrangs" 15 Minuten später beginnen mussten.
Kommentare aus eilig gegründeten Anti-Vuvuzela-Gruppen im Internet laut Spiegel online: "Nach 20 Minuten ausgeschaltet wegen des Tons!" - "Tinitus, Kopfschmerzen!" - "Durch diese Drecksdinger kommt überhaupt keine Stimmung aus dem Stadion rüber!" - "Da wird jede Stimmung und sämtliche Emotion auf den Rängen gekillt. 90 Minuten lang nur öööööööö." Da kann man jetzt Fernsehanstalten anrufen, den Ton ausschalten oder von der WM auf deutschem Boden träumen. Oder aber man fragt sich, wie viele Emotionen 90-minütige "Schland, Schland"-Rufe wohl bei anderen Fans auslösen.
Klar, König Lionel Messis Klage - "Es ist unmöglich sich mitzuteilen, wenn man wie taub ist" - kann man vor dem Fernseher nicht beurteilen. Und auch Kollege Javier Mascherano hat Recht, wenn er sagt, "Fußball ist auch Kommunikation". Aber verwirrten Zuschauern, die laut ARD-Teamchef Bertram Bittel anfangs angerufen und gefragt haben, "ob wir da einen Störton haben", bleibt nur zu empfehlen: einfach wieder umschalten zu "Volle Kanne" (ZDF). Oder "Ausgerechnet Afrika" (RTL).
Donnerstag, 10. Juni 2010 um 12:00
Keine Probleme bei der Wortwahl
Keine Probleme bei der Wortwahl
Der Streit zwischen Jerome und Kevin-Prince Boateng eskaliert. Sagt zumindest die zuverlässigste Informationsquelle, die je mit vier Buchstaben bezeichnet werden konnte. Wobei Wiki der Bild auf den Fersen ist, aber das tut hier nichts zur Sache. Wichtig ist, das Recherchen ergeben haben, dass die beiden Halbbrüder sich einen Vater teilen. Damit ist üblen Beschimpfungen mit einem im Wedding recht geläufigen Schimpfwort, das auf den Berufsstand der Mutter anspielt, Tür und Tor geöffnet. Wäre sonst auch echt kompliziert geworden, wenn man ständig hätte aufpassen müssen, sich nicht selbst zu verunglimpfen. Daher mein Tipp für das Spiel Deutschland - Ghana: Ergebnis völlig offen, aber mit elf Mann beendet keines der Teams die Partie.
Montag, 10. Mai 2010 um 17:21
Meister von Holland
Meister von Holland
"Wir sind Meister nicht nur von München, sondern auch von Gelsenkirchen, Bremen, Hamburg", glaubt Louis van Gaal. Da kann man ja nur hoffen, dass Werder Bremen bald Pokalsieger von München wird. Und Inter Mailand Meister von Holland.
Mittwoch, 28. April 2010 um 15:31
Das Van-Bommel-Argument
Das Van-Bommel-Argument
"Dem Spieler Franck Ribery kann man sicherlich nicht vorwerfen, seinen Gegenspieler absichtlich verletzt haben zu wollen. Der Spieler Lisandro Lopez konnte das Spiel unverletzt fortsetzen."
(Erklärung der Bayern, warum sie die Drei-Spiele-Sperre gegen Franck Ribery für überzogen halten)
(Erklärung der Bayern, warum sie die Drei-Spiele-Sperre gegen Franck Ribery für überzogen halten)
Montag, 26. April 2010 um 16:00
Nähe
Nähe
Holger Stanislawski greift seinen Spielern vor der Ein- oder nach der Auswechslung in die Hüfte, an den Hals, ins Haupthaar. Was Nähe zu den Spielern suggerieren soll, ist in Wahrheit eine Dominanzgeste.
Und warum denn nicht mal Schalke, Ts Schwiegervater würde sich so freuen.
Und warum denn nicht mal Schalke, Ts Schwiegervater würde sich so freuen.
Montag, 12. April 2010 um 20:34
Inselimage
Inselimage
So poliert man sein Image auf der Insel auf: Vater des Jahres John Terry tritt Nationalmannschaftskollege James Milner brutal um. Chelsea-Trainer Carlo Ancelotti fand die Entscheidung des Schiedsrichters allerdings korrekt: "Das war nur eine Gelbe Karte. Das sagen auch die Regeln." Genau. Na wenigstens nahm Terry das Urteil demütig zur Kenntnis.
Dienstag, 23. März 2010 um 18:56
Sympathieträger ohne Lobby
Sympathieträger ohne Lobby
Erst Hildebrand, jetzt Weidenfeller: Woher kommt es nur, dieses Bedürfnis, nach einem guten Spiel gleich einen WM-Platz inklusive Privat-Helikopter und Ernennung zum "Ehrenspielführer" zu fordern?
"Ich liefere seit Jahren meine Leistung ab, habe aber offenbar keine Lobby", beklagte sich Sympathieträger Weidenfeller am Samstag. Dazu bleibt nur zu sagen: Auch Christian Eigler zum Beispiel liefert seit Jahren eine Leistung ab. Und hat genau deswegen in Südafrika nichts verloren.
"Ich liefere seit Jahren meine Leistung ab, habe aber offenbar keine Lobby", beklagte sich Sympathieträger Weidenfeller am Samstag. Dazu bleibt nur zu sagen: Auch Christian Eigler zum Beispiel liefert seit Jahren eine Leistung ab. Und hat genau deswegen in Südafrika nichts verloren.
Dienstag, 9. März 2010 um 11:31
Van Gaal 2.0
Van Gaal 2.0
Und wo wir schon beim Thema sind: Könnte man nicht den vierten Offiziellen wegrationalisieren, indem man eine elektronische Coachingzone einrichtet, die die Trainer mit kleinen Stromschlägen besänftigt?
Montag, 8. März 2010 um 13:19
Van Gaal fordert: Weg mit dem Fußball!

"Ich will alles", sagt Louis van Gaal heute im "kicker". Und zählt auf: Her mit dem Chip im Ball, der elektronischen Seitenauslinie, dem Einschuss und dem Gladiatorenspiel, weg mit dem passiven Abseits, den Linienrichtern, den Einwürfen und dem Elfmeterschießen.
Das Gladiatorenspiel passt vielleicht noch zu einem General wie van Gaal. Ansonsten fragt man sich verwundert, wo diese Revolutionsspinnereien ("Wir müssen das menschliche Urteil ausschalten, weil es immer subjektiv ist") herkommen bei einem Mann, der sich von seinen Töchtern siezen lässt?
Van Gaal fordert: Weg mit dem Fußball!

"Ich will alles", sagt Louis van Gaal heute im "kicker". Und zählt auf: Her mit dem Chip im Ball, der elektronischen Seitenauslinie, dem Einschuss und dem Gladiatorenspiel, weg mit dem passiven Abseits, den Linienrichtern, den Einwürfen und dem Elfmeterschießen.
Das Gladiatorenspiel passt vielleicht noch zu einem General wie van Gaal. Ansonsten fragt man sich verwundert, wo diese Revolutionsspinnereien ("Wir müssen das menschliche Urteil ausschalten, weil es immer subjektiv ist") herkommen bei einem Mann, der sich von seinen Töchtern siezen lässt?
Dienstag, 2. März 2010 um 15:30
Oh, wie schön ist der Sudan
Oh, wie schön ist der Sudan
"Mein Gehalt ist kein Gehalt, das ist Schmerzensgeld."
Aachens Trainer Michael Krüger (angebliches Monatsgehalt: 7000 Euro) will zurück nach Afrika. Oder wie wäre es mit der lukrativen Hartz-IV-Sofortrente?
Aachens Trainer Michael Krüger (angebliches Monatsgehalt: 7000 Euro) will zurück nach Afrika. Oder wie wäre es mit der lukrativen Hartz-IV-Sofortrente?
Montag, 1. März 2010 um 17:26
Franck, Frank
Franck, Frank
Dass Froonck Ribéry Mannschaftskameraden, die nur friedlich mitjubeln wollen, mit der Hand immer so wegscheuchen muss; beliebter wird ihn das im Team kaum machen, obwohl ihm dies inzwischen herzlich egal sein dürfte.
Und schon im März letzten Jahres mailte A.S. aus H., dass Wolfgang Hesl nicht nur aussehe wie Iker Casillas, sondern auch so halte. Tipp: Frank Rost wechselt im Sommer gezwungenermaßen nach Stuttgart, um dort als Nachfolger von Lehman Brother ganz in Ruhe die Karriere ausklingen zu lassen.
Und schon im März letzten Jahres mailte A.S. aus H., dass Wolfgang Hesl nicht nur aussehe wie Iker Casillas, sondern auch so halte. Tipp: Frank Rost wechselt im Sommer gezwungenermaßen nach Stuttgart, um dort als Nachfolger von Lehman Brother ganz in Ruhe die Karriere ausklingen zu lassen.
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Mo, 06.09.2010 18:04
Ich hatte das Interview auch gelesen - und musste erst [...]