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KLEIN-KLEIN
Komische Behördenpost
Dumm gelaufen: Carlos Tevez hat alle Briefe der englischen Polizei gleich weggeworfen und ein Sicherheitsmann in Frankreich stürzt ab. Von Henning Klefisch. Von Henning Klefisch

 

Carlos Tevez
Fahrverbot in England: Carlos Tevez von Manchester City Foto Pixathlon

 

Teure Sprachprobleme
Bei Manchester City gibt es eine wilde Fluktuation im Personalbereich, weshalb nicht jeder Spieler perfekt Englisch sprechen kann. Beim Argentinier Carlos Tevez können diese mildernde Umstände jedoch nicht mehr angewendet werden, da er schon seit knapp sechseinhalb Jahren in England kickt.

Vorgefallen ist folgendes: In den vergangenen Monaten ist der 28-jährige gleich zweimal zu schnell gefahren. Zu allem Überfluss hat sich bei der zweiten Tat noch herausgestellt, dass Tevez nicht im Besitz einer in Großbritannien gültigen Fahrerlaubnis gewesen ist. Er muss Strafe zahlen, was er er jedoch nicht mitbekommen hatte. Seine englischen Anwälte gaben an, sei, dass Tevez einzig das Wort „police“ für Polizei verstehen würde, nicht jedoch das in den zugesandten Briefen verwendete Wort „constabulary“, was das Gleiche meint. Da diese lästigen Briefe für Tevez keine Bedeutung gehabt haben, hat er diese umgehend weggeworfen, was ihm nun teuer zu stehen kommen könnte. Das englische Gericht hat Carlos Tevez außerdem zu einem Fahrverbot bis Mai verurteilt.


Werbebande als Endstation für den Sicherheitsmann

Das französische Pokalspiel zwischen dem FC Chauray und Lorient endete standesgemäß mit 5:1 für den Tabellensiebten der Ligue 1. Auch weil dieses ungleiche Pokalduell so einseitig gewesen war, nahm die Freude über den Ehrentreffer der Gastgeber Überhand. Ein besonders euphorisierter Chauray-Anhänger kletterte über das Gitter, welches die Zuschauerplätze vom Spielfeld trennt, um seine persönliche Gratulation dem Torschützen mitzuteilen.

Für einen Sicherheitsmann stellte sich hingegen eine Werbebande als unüberwindbares Hindernis dar. Äußerst ungeschickt wollte er diesen Werbebanner überspringen doch fiel vor rund 6.000 begeisterten Zuschauern auf die Nase. Sein Ehrgeiz war jedoch gnadenlos und so nahm er nach einer kurzen Pause die Verfolgung des erfolgreicheren Kletterers wieder auf.

 

 



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