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KAMPFSPORT
Verliert immer der Außenseiter?
Die Ultimate Fighting Championship (UFC) bietet spannenden Vollkontaktsport. Stars wie Conor McGregor sorgen im Ring für Furore, aber es gibt durchaus Überraschungen.

Weltweit bekannt wurde der Kampfsport der UFC unter dem Deckmantel MMA zu Beginn der 90er-Jahre. Hierbei handelt es sich um einen Vollkontaktsport. Verschiedene Techniken wie Boxen und Kickboxen werden vereint und es entsteht die klassische MMA (Mixed Martial Arts). Übrigens ist die UFC (Ultimate Fighting Championship) der wohl größte Veranstalter in der Branche und zahlreiche Stars verdienen gutes Geld mit dem Kampfsport. Selbstverständlich können Kunden auch MMA Sportwetten platzieren, weil diese nichts anderes als typische Sportwetten sind. Wer gewinnt den Kampf und verliert tatsächlich immer der angebliche Außenseiter?

Darum ist MMA die Königsklasse im Bereich Kampfsport
Hinsichtlich Kampfsport existieren zahlreiche Varianten. Sehr bekannt ist etwa das Boxen. Hier verdienen die ambitionierten Weltmeister in Titelkämpfen teils Millionen US-Dollar. Vollkommen egal, ob der Titel gewonnen oder verteidigt wird. Doch viele Sportler spezialisieren sich zu Beginn der Karriere. Entweder auf Boxen, Kickboxen, Karate, Muay Thai oder Taekwondo. Es bestehen weitere Techniken und diese Aufzählung stellt nur die Spitze des Eisberges dar. Äußerst interessant ist beim MMA-Sport, dass die Akteure in gemischten Disziplinen auftreten. Es kann also vorkommen, dass ein Berufsboxer mit Kickboxen-Elementen auf einen Jiu Jitsu Meister trifft. Erlaubt ist fast alles, was den Gegner besiegt.

Dadurch werden die MMA-Kämpfe äußerst spannend und natürlich auch teils brutal. Nicht selten (je nach Auslegung der Regeln) werden Gegner mit Kniestößen gegen den Kopf außer Gefecht gesetzt und auch am Boden geht der Kampf weiter. Daher trainiert jeder MMA-Profi auch Bodenkämpfe mit Techniken aus dem Ringkampf. Vielseitigkeit ist einer der Eckpfeiler, um schwere Gegner mit Überraschungsmomenten zu attackieren. Leider ist dieser Sport längst nicht so etabliert wie der reine Boxsport, obwohl es wesentlich härter zur Sache geht. Verletzungen bleiben hier gewiss nicht aus, aber die Kämpfer bieten dem Publikum ein echtes Spektakel. Gewichtsklassen und dergleichen werden ebenfalls unterbewertet.

In Japan traten schon Kickboxer gegen Wrestler an, die teils 30 Zentimeter größer waren und ebenfalls 30 Kilo mehr Gewicht aufbrachten. Doch mit verschiedenen Kampftechniken lassen sich auch harte, größere und schwerere Gegner besiegen. Bedauerlicherweise gab es in der Vergangenheit auch Todesopfer, immer nach den Kämpfen infolge der Verletzungen. In einigen Länder, wie Deutschland, wurden MMA-Kämpfe sogar von den Fernsehbildschirmen verbannt. Wer den Begriff „Käfig-Kämpfe“ kennt, der findet hierbei MMA-Kämpfe wieder. Zwei Kämpfer auf engstem Raum und hier gehört neben Mut, Können und Technik, auch eine gewisse Portion Glück dazu (glücklicher Treffer).

Diese Kämpfer sorgten in der UFC für Aufsehen
Immer noch brandaktuell sorgt der Star Conor McGregor in der Branche für Furore. Bekannt wurde der Kämpfer primär durch seine beiden Titel (2x Leichtgewicht, verschiedener Gewichtsklassen). Doch auch sein Mundwerk sorgt für Aufsehen. McGregor stammt ursprünglich aus Irland und wurde bereits im Alter von 18 Jahren MMA-Kämpfer in Dublin. Speziell die Skandale sorgten für einen hohen Bekanntheitsgrad, der sich natürlich besser vermarkten lässt. Neben Schlägereien, Verhaftungen wegen Alkoholkonsum und diverser andere Konflikte mit dem Gesetz, gilt der Star als Macho in der Branche. Zudem ist der Kämpfer dafür bekannt, seine künftigen Gegner im Vorfeld verbal anzugreifen. Sicher ist auch viel Show dabei, aber alle diese Aspekte sorgen für Aufmerksamkeit in den Medien und lukrative Werbeverträge.

Ebenfalls Berühmtheit erlangte „Georges St-Pierre“. Mittlerweile 41 Jahre alt, ist die Karriere natürlich beendet. Dennoch zählt das Leichtgewicht (Kampfgewicht: 77 Kilogramm) klar zu den besten MMA-Kämpfern, welche die UFC je gesehen hat. Vor allem die Bandbreite der Techniken macht fast sprachlos. Neben Boxen, beherrscht der Sportler auch Ringen, Karate, Muay Thai und Ju-Jutsu. Damit hat er es in seiner Karriere den Gegnern gewiss schwer gemacht, die nächsten Schritte vorherzusehen. Übrigens wurde der Kämpfer im Jahr 2009 zum „Kämpfer des Jahres“ gekürt. In den Gewichtsklassen Mittelgewicht sowie Weltergewicht, war der Star zu UFC-Zeiten Weltmeister.

Immer noch ungeschlagen im Leichtgewicht ist der Russe Khabib Nurmagomedov. Zwar wurde seine Karriere bereits im Jahr 2021 beendet, aber die vergangenen Kämpfe begeisterten die Zuschauer aus der ganzen Welt. Seine Technik basierte aus einer Mischung aus Ringen, Kickboxen und Judo. Mit 32 Jahren ging der Kämpfer unbesiegt in die „Rente“. 29 Duelle und 29 Siege, die Kampfstatistik ist beeindruckend. Emotional wurde der letzte Kampf, nachdem der Russe angekündigt hatte, mit dem Sport MMA aufzuhören. Ohne seinen verstorbenen Vater kämpft er nicht mehr und die Fans schlossen den Superstar in ihre Herzen. Aufgrund einer Coronainfektion starb sein Vater mit lediglich 57 Jahren. Dieser war viele Jahre sein Trainer und sportlicher Begleiter.

Darum lohnt sich auch die UFC
Allein die Vielseitigkeit der UFC bietet eine sehr große Auswahl auf die Kämpfer erste Tipps zu platzieren. Aber nicht nur Einzelwetten auf Siege prägen das Bild der UFC-Wetten. Es existieren zahlreiche Varianten, indem Zocker Einsätze tätigen können. Weiterhin befinden sich nicht nur UFC-Wetten im Portfolio der Anbieter, sondern grundsätzlich alle internationalen Wettbewerbe dieser Klasse. Sogar Live-Wetten während des Kampfes sind möglich. Die Quoten sind profitabel. Allerdings gilt diese Art von Sportwetten immer noch als „Nische“ unter den Angeboten. Dafür steigt die Spannung, wenn der Kampf beginnt. Nicht immer ist der Ausgang gewiss, weil ein glücklicher Treffer schnell den „Favoriten“ zur Strecke bringt.

Doch die wirklichen Talente in der UFC sorgen für stetige Spannung und ambitionierte Zocker sollten damit beginnen, auf Kämpfe in der UFC zu wetten. Beispiele für Platzierungen sind die Dauer des Kampfes. Wie viele Runden werden gekämpft und mit welcher Technik wird der Gegner besiegt? Interessant ist die Tatsache, dass bei MMA-Kämpfen kein „Remis“ existiert. Theoretisch bleibt diese Option immer offen, wenn beide Gegner verletzt aufgeben, aber in den meisten Fällen geht einer der beiden Kämpfer zu Boden. Aufgrund der Brutalität der Kämpfe nicht selten mit einem Knockout. Für Kritik sorgt übrigens die gängige Praxis, den Gegner auch am Boden weiter zu malträtieren. Deswegen verboten einige Länder die Ausstrahlung solcher Kämpfe im Fernsehen.

Zudem ist die Verletzungsgefahr natürlich hoch. Die Sportler müssen lernen, damit umzugehen. Dennoch bieten MMA-Kämpfe aber ein breit gefächertes Spektrum an Techniken und Kampfsportarten, die Zuschauer begeistern.  Obwohl der Fußball auch allerlei skurriles zu bieten hat, ist hinsichtlich Sportwetten MMA eine echte Alternative. Wer einmal „etwas anderes“ probieren möchte, sollte sich dem Kampfsport widmen.



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