AUSSTELLUNG

Tattoo Theos Tröte und Ippigs Torwartpulli

Das Wichtigste über die Geschichte des Bundesligisten: Die sehenswerte Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des FC St. Pauli läuft bis zum 31. Oktober.

 

Trikots des FC St. Pauli

Die Jerseys der Profis: Mit diesen Trikots liefen die Spieler des FC St. Pauli in den vergangenen Jahren auf.
Foto Greulich




Schau dir das mal an, das war ne gute Mannschaft, Opa“, sagt der Enkel zum Großvater. „Das ist doch der Dahms“, gibt der sich nach kurzem Blick auf das Mannschaftsfoto der Saison 1987/88 als Experte zu erkennen. Bis zum Sonntag, 31. Oktober, läuft die gelungene Ausstelung zum 100-jährigen Jubiläum des FC St. Pauli.

Die Trikots, Fotos und Orginaldokumente sind derzeit in Containern vor der Südtribüne des Millerntor-Stadions – „dann müssen wir sie leider wieder einräumen“, sagt Ausstellungsleiter Andreas Kahrs.

Der Besuch für St. Pauli-Sympathisanten lohnt sich: Der Besucher kann auf den alten Schalensitzen der abgerissenen Hauptribüne Platz nehmen oder noch mal in der „Meckerecke“ stehen. Auch einige spannende Filmdokumente aus der bewegten braun-weißen Geschichte sind auf kleinen Bildschirmen zu sehen.


Das Mobiliar des Fanladens

An diesem Schreibtisch wurde für die Rechte der Fans gekämpft: Sitzmöbel des St. Pauli Fanladens in der Thadenstraße. Foto Greulich



Wie es sich für den Stadtteilklub gehört, werden auch Themenschwerpunkte wie die Hafenstraße oder die Banner und Fanzines der aktiven Fanszene mit Leben gefüllt. Hunderte private Leihgeber haben dafür ihre St. Pauli-Devotionalien zur Verfügung gestellt, wie etwa die Tröte des verstorbenen Kult-Fans Tattoo-Theo.
Matthias Greulich

FC St. Pauli. Die Jahr100 Ausstellung. Temporäres Ausstellungsgelände bis zum Sonntag, 31. Oktober, Vorplatz Südtribüne, Millerntor-Stadion, Auf dem Heiligengeistfeld, geöffnet täglich 12 bis 20 Uhr, Eintritt sieben, ermäßigt fünf Euro, Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro.

Container

Geschichte in Containern: Die Jahr100-Ausstellung des FC St. Pauli läuft bis zum Sonntag, 31. Oktober.
Foto Greulich

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